Winterfeier mit historischen Akzenten

Veröffentlicht am 26.01.2026 in Aktuelles
 

Eine ansehnliche Jahresauftaktfeier mit rund 40 Teilnehmenden und einer ganzen Kinderschar fanden sich beim Ortsverein der Sozialdemokraten im «Ochsen» in der Käferstraße ein, um zum Start des neuen Jahres kurz innezuhalten, Ausblick auf den gegenwärtigen Stand der Dinge zu halten und sich für den Landtagswahlkampf zu rüsten, der am 8. März über die Bühne gehen soll.

 

Mit der kleinen Besonderheit, daß im Wahlkreis 54 (Villingen-Schwenningen) Nicola Schurr antritt, und im Wahlkreis 55 (Tuttlingen-Donaueschingen) Christine Treublut. Mario Caraggiu, nach Treublut Zweitkandidat im Wahlkreis 55, gab sich die Ehre zum Stelldichein. Die Zusammenkunft im «Ochsen» wurde zudem durch einen Vortrag von Ex-Stadtbaumeister Heinz Bunse über den Werdegang Donaueschingens vom einstigen Dorf zur heutigen Großen Kreisstadt und zweitgrößten Stadt des Schwarzwald-Baar-Kreises bereichert.

Mit einer Auszeichnung für 55jährige Mitgliedschaft wurde Johanna Schell überrascht, die – wie sie sagte – «gar nicht damit gerechnet hatte» geehrt zu werden. Doch über die Jahrzehnte hinweg war sie eine standhafte Unterstützerin der Sozialdemokratie und ihres in der Kommunalpolitik nahezu legendär aktiven Ehemannes Rüdiger Schell, der hier oft auf seine tüchtigste «Kritikerin» stieß.

 

Blumen für Johanna Schell, Aufmerksamkeit für Heinz Bunse , die Anstecknadel für Heinz Herzog

 

Ulla Fleischmann-Frese erhielt die SPD-Ehrennadel in Gold dafür, daß sie «stets die Fahne der Sozialdemokratie hochgehalten» und bei vielen Wahlen zuverlässig für Aasen kandidiert hatte.

Heinz Herzog wurde für 50 Jahre ausgezeichnet, die seinerzeit ihren Anfang im Austausch mit Schell fanden, der ihn 1972 «ins Boot» holte. Einer von der ruhigen Sorte, die nicht viel Aufhebens um ihre Arbeit für gemeinnützige Zwecke machen, stets eine wichtige Stütze im Aufsichtsrat der Baugenossenschaft Schwarzwald-Baar und der Arbeiterwohlfahrt darstellten, «und sich immer am Menschen orientierte», wie es die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Martina Wiemer formulierte. Der außerdem nie aus kurzfristigen Gründen «mal schnell» die Fahne gewechselt habe, wenn es in der «großen Politik» mal nicht so lief, wie es einer wie er sich vorgestellt hätte.

Sozusagen «erst seit einem Vierteljahrhundert» dabei ist Alexander Rummey, der sich bei der Neuformierung des Vorstands im SPD-Ortsverein als Zweiter Vorsitzender zur Verfügung stellte, um an der Seite von Martina Wiemer wichtige Organisations-Aufgaben zu übernehmen.

 

Anerkennung für Alexander Rummey und Ulla Fleischmann-Frese zur Winterfeier des Ortsvereins

 

Ex-Stadtbaumeister Heinz Bunse zeichnete auf Einladung des Ortsvereins ein interessantes Bild von der Entwicklung der Donaustadt, die über die Jahrhunderte hinweg vor allem als Sitz der Fürsten zu Fürstenberg ihr charakteristisches Erscheinungsbild erhielt. Das Stadtbild wurde durch das Schloß und zahlreiche Funktionsgebäude, die Haldenstraße zunächst als Hauptachse, später durch die Karlstraße geprägt, durch das Schell´sche Haus (heutige Jugendmusikschule), durch mehr als 40 Gasthäuser, die zum fröhlichen Verweilen einluden, und durch eine Festhalle, die bei einem Bombenangriff 1945 zerstört wurde. Unauslöschlich in der Geschichte, aber auch der danach einsetzenden weiteren Entwicklung der Stadtbrand 1908. Eine Katastrophe, nach der eine rasant arbeitende Kommission eingesetzt und 300 Häuser wiederaufgebaut wurden. «Unter heutigen Umständen hätte man erstmal eine Baugestaltungssatzung aufstellen müssen», so Bunse.

 

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