Flagge zeigen auf dem Wochenmarkt

Veröffentlicht am 07.02.2026 in Aktuelles
 

Ernsthafte Gespräche

 Nachdem in der Woche zuvor die AfD auf dem Donaueschinger Wochenmarkt präsent war, schien es dem SPD-Ortsverein umso wichtiger, im Vorfeld der Landtagswahl (8.März) den öffentlichen Raum nicht ohne demokratische Gegenrede  rechtspopulistischen Positionen zu überlassen.

Die AfD war diesmal nicht vor Ort. «Aber wir!», so unsere SPD-Vorsitzende Martina Wiemer.  «Gerade in Zeiten, in denen die Stimmung gegenüber den etablierten Parteien insgesamt schwierig ist, ist es wichtig, sichtbar zu sein, ansprechbar zu bleiben und für unsere Werte einzustehen».  
Normalerweise ist der Wochenmarkt nicht immer ein leichtes Umfeld für die SPD. Umso bemerkenswerter war dieser Tag. Peter Rögele brachte es treffend auf den Punkt: «Das war der beste Stand, den wir je hatten.» Ein politisch besonders eindrücklicher Moment war der Besuch von vier Schülern des Fürstenberg Gymnasiums. Eigentlich waren sie gekommen, um sich kritisch mit der AfD auseinanderzusetzen. Am SPD-Stand entwickelte sich daraus ein offenes, ernsthaftes und respektvolles Gespräch über Demokratie, Meinungsfreiheit und Verantwortung.

Im weiteren Verlauf gesellte sich eine Mischung aus Querdenker-Szene, Reichsbürgern und AfD-Anhängern dazu. Die Schülerinnen und Schüler hielten über zweieinhalb Stunden ruhig, sachlich und argumentativ stark dagegen. Sie widersprachen klar, ohne laut zu werden, und zeigten dabei genau das, was eine demokratische Gesellschaft braucht: Haltung, Argumente und Respekt.

Die jungen Leute haben eindrucksvoll gezeigt, dass politische Bildung, demokratisches Selbstbewusstsein und Zivilcourage lebendig sind. Gelebte Demokratie, mitten auf dem Wochenmarkt. Martina: «Demokratie braucht Sichtbarkeit, Gesprächsbereitschaft und klare Haltung gerade dort, wo es unbequem sein kann».

Ein äußerst aktiver Freitag

© Schwarzwälder Bote 

Ein äußerst aktiver Freitag, an dem es unser Vizekanzler Lars Klingbeil im nicht weit entfernten Schwenningen zur selben Zeit genoß, sich mit unserer Bundestagsabgeordneten Derya auf´s Eis zu begeben: Er war zu Besuch in der Helios Arena - Heimat der Schwenninger Wild Wings. «Ein Tag, der Lust auf Anpfiff gemacht hat», sagt Derya und bedankte sich bei der SVS, insbesondere bei Geschäftsführer Gülpen, den anwesenden Spielern der Wild Wings und   Oberbürgermeister Roth für den Blick hinter die Bande. Begeistert waren auch die Landtagskandidaten Nicola Schurr, Ali Zarabi und Mario Caraggiu.

«Zwar lassen wir Roten uns politisch nicht so schnell aufs Glatteis führen», sagt Derya auf ihrem Facebook-Account, aber von dieser Arena lassen wir uns gerne begeistern». Denn die Helios Arena ist weit mehr als Profisport und Playoff- Fieber. Sie ist Trainingsort für Eiskunstläuferinnen, Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien.

«Hier geht es nicht nur um Tore und Tabellenplätze, sondern um den Zusammenhalt in der Region. Um Ehrenamt, Nachwuchsarbeit und das Gefühl, gemeinsam zu feiern: egal ob Sieg nach Verlängerung oder einfach ein guter Abend auf den Rängen».

Ein echtes Heimspiel für die ganze Region.

Am Dienstag, 10. Februar, wird Derya - wie angekündigt - im Donaueschinger «Ochsen» sein, um aus Berlin und über die derzeitige politische Situation zu berichten: «Wie kommen wir mit der aktuellen Weltlage zurecht?»

 

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