Mensch steht bei ihm im Mittelpunkt

Veröffentlicht am 27.04.2015 in Presseecho
 

Foto: Schwarzwälder Bote

Schwarzwald-Baar-Kreis. Die SPD-Kreisverbände Schwarzwald-Baar und Tuttlingen stellten in der historischen Stätte der alten Kammgarnspinnerei im Herzen von Donaueschingen die Weichen in die Zukunft.

Einstimmig wählten sie im heutigen Wyndham Hotel den 40 Jahre alten Aldinger Marcus Kiekbusch zum SPD-Erstbewerber im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen für die Landtagswahlen im kommenden Jahr. Mit demselben Ergebnis schenkten sie dem aus Donaueschingen stammenden Hubertshofener Zweitbewerber Franz Ritter das Vertrauen.

Donaueschingens Ortsvereinsvorsitzender Wolfgang Karrer bezeichnete die Veranstaltung an der Quelle der Donau als ein Symbol der Verflechtung beider Kreise, die derselbe Fluss verbindet. Er berichtete von einer Schullandschaft im Wandel, die sich auch für die Donaustadt auswirke und teilte die jüngere städtebauliche Entwicklung in sechs Bauabschnitte ein, die aktuell in die Diskussionen um die Nutzung des Geländes nach dem Abzug der französischen Garnison mündet. Karrer empfahl für ei Zukunft, eine Neuordnung des Wahlprozedere zu diskutieren. Er plädierte dafür, das Delegiertenkonzept in eine Vollversammlung umzugestalten, um jedem Mitglied die Wahl der Bundes- und Landtagskandidaten zu ermöglichen. Heimatverbunden, in jugendlicher Frische und mit klarer Stimme präsentierte sich Erstbewerber Kiekbusch der Versammlung. Der gelernte Bäcker, Bürokaufmann und heutige Betriebsmitarbeiter einer Brauerei hob die Bedeutung des Ehrenamtes für seine persönliche Entwicklung hervor.

In die SPD trat Kiekbusch 1997 ein. Seit 2009 gehört er der SPD-Fraktion im Aldinger Gemeinderat an. Im Vorjahr gelang ihm der Sprung in den Kreistat. Der nach eigener Aussage von einem tiefen Glauben geprägte Aldinger folgte auf den ehemaligen Landtagsabgeordneten Fritz Buschle im Jahr 2012 als Vorsitzender im SPD-Kreisverband Tuttlingen. Kiekbusch besitzt ein besonderes Faible für den Fußball. Seit einem Vierteljahrhundert ist er in seinem Verband als Schiedsrichter aktiv, singt im Schiedsrichterchor mit und leitet seit drei Jahren den Bezirk Schwarzwald im württembergischen Fußballverband. "Der Mensch und seine Wünsche und Sorgen stehen bei mir im Mittelpunkt", kündigte Kiekbusch an, ein Fan des Dialogs zu sein. Sein Motto innerhalb der SPD ist, das Land Baden-Württemberg auf Kurs zu halten, um den Menschen wieder das zurück zu geben, was ihnen gehört. Auch plant er sich für die Abschaffung der Kindergartengebühren in einem Land einzusetzen, zu dessen Selbstverständnis die Bildung und die Familienfreundlichkeit zählen. Auch bezeichnete er die SPD und die um Trossingen liegenden Ortsverbände als einen wesentlichen Grund dafür, dass eine geplante Ausdünnung des Angebots der Musikhochschule in Trossingen gerade noch rechtzeitig verhindert werden konnte. Er versprach am Beispiel der Musikhochschule, sich in derselben Intensität für die Entwicklung im ländlichen Raum einzusetzen.

Der Zweitbewerber, gelernter Industriemeister und Entwicklungsingenieur Franz Ritter entpuppte sich als ideale Ergänzung zu Kiekbusch. Er ist hauptamtlicher Gewerkschaftssekretär der IG Metall in Waldshut. Ritter outete sich als Gewerkschafter mit Herzblut, der sich intensiv und vor Ort um das kümmert, was die Menschen bewegt. Ein Plädoyer für die Wahl von Kiekbusch hielt Helmut Dinkelacker, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat Tuttlingen. Tuttlingens Juso-Kreisvorsitzender Patrick Schilling sprach von einem kollegialen Verhältnis zu einem verständnisvollen und gesprächsbereiten Erstbewerber.

Schwarzwälder Bote: 27.04.2015

 

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