Wolfgang Karrer erneut an der Spitze

Veröffentlicht am 27.11.2014 in Presseecho
 

Foto: Südkurier / Beathalter

Donaueschingen -  Donaueschinger SPD sieht sich im Aufwind. Ärger über Streichung bei mittelfristigen Finanzen.

 

Die Sozialdemokraten setzen für weitere zwei Jahre auf Wolfgang Karrer: Sie wählten ihn gestern Abend wieder zum Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins. Mit dem Diplompädagogen Jens Reinbolz, der in der „Jause“ des Hotels „Ochsen“ zum neuen Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde, steht möglicherweise ein künftiger Nachfolger in den Startblöcken.

In der Hauptversammlung hoben gerade mal 20 SPD-Mitglieder Wolfgang Karrer erneut auf den Schild als SPD-Vorsitzender. Karrer räumte in seinem Jahresbericht ein, dass die Donaueschinger SPD bei der Kommunalwahl im Gemeinderat einen Sitz mehr holen konnte. Das Ziel freilich, zweitsträrkste Fraktion im Gemeinderat zu werden und an den Liberalen vorbeizuziehen, habe man verfehlt, räumte Karrer ein. Die Sozialdemokraten seien aber breit aufgestellt, „wir können in Grüningen und Pfohren mit Erfolgen und guten Ergebnissen aufwarten“.

Rüdiger Schell bedauerte das Abschneiden der SPD auf Kreisebene. Hier habe man einen Sitz verloren. Es müsse darum gehen, in fünf Jahren wieder „einen Pfahl in den Boden zu rammen“, sagte Schell und brach eine Lanze für den Hubertshofener Gewerkschaftssekretär Franz Ritter, der den Sprung in den Kreistag zwar nicht geschafft habe, den man aber „aufbauen“ müsse, damit er es nächstes Mal schafft.

Wolfgang Karrer, der Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion, sieht in der Umwandlung des Kasernenareals eine wichtige Aufgabe der nächsten Jahre. Mit großen Interesse und guten Ideen verfolge auch die Donaueschinger Bevölkerung den „großen Katalog dessen, was passieren muss“, um eine möglichst gute Lösung zu finden. „Das wird ein Prozess, der lange dauert, da darf man nicht schon jetzt mit Zahlen auf den Markt gehen“, kritisierte Karrer einen Vorstoß der liberalen Fraktion.

Ein weiteres millionenschweres Projekt zeichnet sich mit dem Neubau der Realschule ab: Je nach Planung stehen 20 oder gar 30 Millionen Euro zur Debatte. Bei einem neuen Konzept für den Stadtbus dränge die Zeit. Es sollte, wegen der erforderlichen EU-weiten Ausschreibung, möglichst bis Ende nächsten Jahres entwickelt sein, um es dann 2018 in die Tat umzusetzen.

Und schließlich gestalten sich die anstehenden Haushaltsberatungen derzeit schleppend, auch wegen der Umstellung auf ein neues Haushaltsverfahren und wegen des Wechsels an der Rathausspitze mit dem neuen OB Erik Pauly. „Es ärgert mich wahnsinig, dass von der Verwaltung viele Projekte aus der mittelfristigen Finanzplanaung herausgestrichen wurden“, obwohl dies nur das Recht des Gemeinderats sei.

SPD-Ortsverein

Der SPD-Ortsverein Donaueschingen setzt für die kommenden zwei Jahre erneut auf den 62-jährigen Wolfgang Karrer als Vorsitzenden. Neue Gesichter sind Jens Reinbolz als Stellvertreter und Christian Sternecker als Schriftführer. Kassierer ist Heiner Schöndienst. Kreisdelegierte sind Gottfried Vetter, Wolfgang Karrer, Franz Ritter, Rainer Reichart und Sigrid Zwetschke. Ersatzdelegierte sind Bernd Weber und Uwe Siegfried Seling.

Südkurier 27-11-2014

 

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